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Fachpraxis für Kieferorthopädie Andrea Meiers

Winter 2018/19 – Von den Milch­zähnen zu den blei­benden Zähnen

Etwa zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr findet der Zahnwechsel statt – also der Wechsel von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen. Er beginnt mit den Schneidezähnen, später werden auch die Eck- und Backenzähne ersetzt. Man spricht in dieser Zeit vom „Wechselgebiss“, da sich das Gebiss aus noch vorhandenen Milchzähnen, Zahnlücken und „neuen“ bleibenden Zähnen zusammensetzt. Zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr wachsen zudem häufig noch die Weisheitszähne heraus.

Warum werden die Zähne überhaupt „ausgewechselt“?

Die Zeit des Zahnwechsels ist generell eine starke Wachstumsphase des Kindes, in der auch die Kieferknochen mitwachsen. War zuvor das Verhältnis zwischen der Größe der Milchzähne und der Größe des Kieferknochens ausgeglichen, passt dies nun nicht mehr. Durch den Zahnwechsel gleicht der Körper das Verhältnis wieder aus. Auch die Anzahl der Zähne wird an den größeren Kieferknochen angepasst: Das Milchzahngebiss umfasst 20 Zähne, das Erwachsenengebiss 28 bis 32 Zähne.

Kann es zu Problemen kommen?

In der Wechselgebissphase können verschiedene Begleitbeschwerden auftreten, die negative Folgen für die bleibenden Zähne und die Zahnstellung haben können:

  • Milchzähne haben eine wichtige Aufgabe als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Gehen sie sehr früh verloren, können angrenzende Zähne in die Lücke kippen. Bei zu früh fehlenden Schneidezähnen wird unter Umständen die Sprachentwicklung gestört.
  • Bei einigen Patienten entzündet sich das Zahnfleisch im Bereich des neu erscheinenden Zahnes. Man spricht von einem erschwerten Zahndurchbruch. Davon sind in aller Regel besonders die Weisheitszähne betroffen.

Tipps zur Unterstützung eines problemlosen Zahnwechsels:

  • Eine intensive Zahnpflege ist auch im Wechselgebiss unerlässlich, um das Kariesrisiko für die bleibenden Zähne zu verringern und Zahnfleischentzündungen vorzubeugen.
  • In der Phase des Zahnwechsels sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sehr wichtig. Darüber hinaus sollten Sie die Zahnstellung Ihres Kindes in unserer Praxis kieferorthopädisch untersuchen lassen. So können eventuelle Komplikationen meist früh erkannt und Folgen für die bleibenden Zähne vermieden werden.
  • Bei einem zu frühen Milchzahnverlust können wir bei Bedarf einen speziellen Lückenhalter anpassen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Kind, ob die Zähne komplikationslos durchbrechen. Bei Fragen sind wir gern für Sie da!

Weitere Informationen zum Thema Zahnwechsel können Sie bei uns in der Praxis erfragen – sprechen Sie uns einfach an.

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